Die Vitamine A, C und E

Die Vitamine A, C und E, auch genannt Antioxidantien bekämpfen freie Radikale, die unsere Zellen angreifen…….

Beta-Carotin/Vitamin A

In tierischen Nahrungsmitteln steht Vitamin A hauptsächlich als Retinylpalmitat zur Verfügung, in pflanzlichen als Carotine. Provitamin A (Carotine), Retinylpalmitat und Retinol werden mit der Nahrung aufgenommen. Die Verwertung dieses Vitamins im Körper kann durch Leberschäden und die Einnahme von Östrogenpräparaten gestört werden. Neueste Untersuchungen zeigten, dass entgegen der Vermutung selbst durch geringste Mengen Fett in Nahrungsmitteln das Vitamin A vom Körper aufgenommen und verwendet werden kann. Vorkommen zum Beispiel in Karotten, Paprika, Aprikosen und Grünkohl etc.

  • Fettlösliches Vitamin
  • an der Zellteilung beteiligt
  • unterstützt das Wachstum von Gewebe und Knochen
  • unterstützt die Schleimhäute und ist somit ein wichtiger Abwehrstoff
  • für gesunde Augen und gutes Sehvermögen unerlässlich
  • Hautschutzvitamin
  • Antioxidans

Vitamin C/Ascorbinsäure

Die L-(+)-Ascorbinsäure und ihre Ableitungen mit gleicher Wirkung werden unter der Bezeichnung Vitamin C zusammengefasst. Der Sammelbegriff Vitamin C umfasst daher auch Stoffe, die im Körper zu L-(+)-Ascorbinsäure umgesetzt werden können. In der Nahrung kommt Vitamin C vor allem in Obst und Gemüse vor, sein Gehalt sinkt jedoch beim Kochen, Trocknen oder Einweichen sowie bei der Lagerhaltung. Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen und Grapefruits enthalten – in reifem Zustand unmittelbar nach der Ernte – viel Vitamin C. Grünkohl hat den höchsten Vitamin-C-Gehalt aller Kohlarten (105–120 mg/100 g verzehrbare Substanz). Rotkraut, Weißkraut und Sauerkraut sind ebenfalls Vitamin-C-Lieferanten. Wird das Gemüse gekocht, zerfallen die Moleküle in L-Ascorbinsäure und 3-Hydroxyindol, so dass es in gekochtem Zustand mehr Vitamin C enthalten kann als im rohen Zustand. Durch zu langes Kochen wird das Vitamin jedoch zerstört und gelangt verstärkt in das Kochwasser. Viele Gemüsearten enthalten Ascorbinsäure-Oxidase, die insbesondere durch Zerkleinern mit dem Vitamin in Berührung kommt und dieses oxidiert. Das führt z. B. bei Rohkost, die nicht sofort verzehrt wird, zu erheblichen Vitamin C Verlusten.

Quelle: Wikipedia, Sanddorn liefert Vitamin C in hoher Konzentration

Wir Menschen gehören zu der kleinen Gruppe an Lebewesen, die Vitamin C nicht selbst bilden können!

  • Der Alleskönner unter den Vitaminen
  • unterstützt ca. 15000 Stoffwechselabläufe
  • steigert die Fettverbrennung und Hormonproduktion
  • unterstützt das Immunsystem
  • schützt vor vorzeitigen Alterungsprozessen
  • wundheilend
  • Antioxidans
Vitamin E

Vitamin E ist ein Sammelbegriff für eine Gruppe von sechzehn (bisher entdeckten) fettlöslichen Substanzen mit antioxidativen und nicht-antioxidativen Wirkungen. Vitamin E ist Bestandteil aller Membranen tierischer Zellen, wird jedoch nur von photosynthetisch aktiven Organismen wie Pflanzen und Cyanobakterien gebildet, vier der bekannten Vitamin-E-Formen werden Tocopherole genannt.

Vorkommen: Besonders hohe Gehalte an Vitamin E weisen pflanzliche Öle wie Weizenkeimöl (bis 2435 mg/kg Gesamttocopherol mit 49 % α-Tocopherol), Sonnenblumenöl (454–810 mg/kg Gesamttocopherol mit 86-99 % α-Tocopherol), rotes Palmöl (800 mg/kg Gesamt-Vitamin E, davon 152 α-Tocopherol und 600 mg/kg Tocotienole) und Olivenöl (46–224 mg/kg Gesamttocopherol mit 89–100 % α-Tocopherol) auf.

  • Fettlösliches Vitamin
  • Antioxidans
  • hemmt entzündliche Prozesse
  • der Biostoff gilt als guter Schutz vor Krebs und vor Arteriosklerose
  • schützt das schlechte LDL-Cholesterin vor Oxidation
  • gefäßschützend
  • steigert das Immunsystem
  • Vitamin E hat Funktionen in der Steuerung der Keimdrüsen und wird daher auch als Antisterilitätsvitamin bezeichnet.
  • Bei Patienten mit Neurodermitis führte eine Supplementierung mit 268 mg/d über acht Monate zu einer signifikanten Verbesserung der Symptome.

Quelle: Zellenergie ist Lebensenergie: von B. Schmitt und Dr. G. Schmitt

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *